Schloss Ambras 23/23
Autor: Filmeaut Schloss Ambras 23/23
05:56 - 25.08.2010
Das Schloss Ambras liegt südöstlich von Innsbruck in unmittelbarer Nachbarschaft des 1938 eingemeindeten Dorfes Amras. Von der ursprünglichen Burg der Grafen von Diessen-Andechs ist nichts mehr erhalten deren Vorfahren schon im 10. Jh. hier ad umbras (im Schattigen) residierten. 1133 wurde die Burg von Heinrich dem Stolzen zerstört nach 150 Jahren wieder aufgebaut. Der letzte Andechser Herzog Otto II. von Meranien war mit Elisabeth Tochter des Grafen Albert III. von Tirol verheiratet nach Ottos Tod 1248 erbte Albert dessen Herrschaftsgebiet. 1253 starb Albert und nun fiel Ambras dem zweiten Ehemann Elisabeths Gebhard VII. von Hirschberg zu. Elisabeth starb aber 1256 ohne Kinder so erbte der Ehemann der anderen Albert-Tochter Adelheid Meinhard I. aus Görz Ambras und das entstehende Land Tirol. Ambras blieb landesherrliche Anlage. Nach dem Tod der letzten Görzerin Margarete von Tirol fiel die Burg 1363 an die Habsburger. Die erste silberne Euro-Gedenkmünze OEsterreichs zeigt Schloss Ambras. Schloss Ambras fungiert als Aussenstelle des Kunsthistorischen Museums in Wien. Erbaut wurde das Renaissanceschloss von Erzherzog Ferdinand II. von Tirol der hier seine Portrait- und Harnischsammlung hatte deren grösster Teil jedoch jetzt in Wien steht. Neben den kuriosen Sammlungen (Kunst- und Wunderkammer eine historische Wunderkammer die Saliera war ursprünglich auch hier untergebracht) sowie der Habsburger Porträtgalerie und den Rüstkammern (der zweitwichtisten...
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